Die Studie liefert Hinweise auf den Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und frühem Tod

(IANS) Forscher haben mehr Beweise dafür gefunden, dass eine langfristige Exposition gegenüber Luftverschmutzung eine Ursache für den vorzeitigen Tod älterer Menschen ist.

Die in der Zeitschrift „Sciences Advances“ veröffentlichte Studie liefert bis heute den umfassendsten Beweis für den ursächlichen Zusammenhang zwischen der langfristigen Exposition gegenüber Feinstaub (PM2.5) und dem vorzeitigen Tod.

"Unsere neue Studie umfasste den bislang größten Datensatz älterer Amerikaner und verwendete mehrere Analysemethoden, einschließlich statistischer Methoden, um kausale Schlussfolgerungen zu ziehen", sagte der Co-Autor der Studie, Xiao Wu, von der Harvard University in den USA.

"Die Studie zeigt, dass die aktuellen US-Standards für PM2.5-Konzentrationen nicht schützend genug sind und gesenkt werden sollten, um sicherzustellen, dass gefährdete Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen sicher sind", fügte Wu hinzu.

Für die aktuelle Studie untersuchten die Forscher Daten von 16 Millionen Medicare-Teilnehmern im Wert von 68.5 Jahren - 97 Prozent der US-Bürger über 65 Jahre -, wobei Faktoren wie Body-Mass-Index, Rauchen, ethnische Zugehörigkeit, Einkommen und Bildung berücksichtigt wurden.

Sie haben die Postleitzahlen der Teilnehmer mit Luftverschmutzungsdaten abgeglichen, die an Orten in den USA gesammelt wurden. Bei der Schätzung der täglichen PM2.5-Luftverschmutzung für jede Postleitzahl berücksichtigten die Forscher auch Satellitendaten, Landnutzungsinformationen, Wettervariablen und andere Faktoren.

Sie verwendeten zwei traditionelle statistische Ansätze sowie drei hochmoderne Ansätze, um Ursache und Wirkung herauszufiltern.

Die Ergebnisse waren über alle fünf verschiedenen Arten von Analysen hinweg konsistent und boten das, was die Autoren als „den bislang robustesten und reproduzierbarsten Beweis“ für den Kausalzusammenhang zwischen der Exposition gegenüber PM2.5 und der Mortalität bei Medicare-Teilnehmern bezeichneten - selbst bei Werten unterhalb der aktuellen US-Werte Luftqualitätsstandard von 12 Ig / m3 (12 Mikrogramm pro Kubikmeter) pro Jahr.

Die Autoren fanden heraus, dass eine jährliche Abnahme der PM10-Belastung um 3 Ig / m2.5 zu einer Verringerung des Mortalitätsrisikos um 6 bis 7 Prozent führen würde.

Die Autoren schlossen zusätzliche Analysen zur Schadensursache ein, die sich mit der Kritik befassen, dass traditionelle Analysemethoden nicht ausreichen, um Überarbeitungen der nationalen Luftqualitätsnormen zu informieren.

Die neuen Analysen ermöglichten es den Forschern, eine randomisierte Studie nachzuahmen, die als Goldstandard für die Beurteilung der Kausalität gilt, und so die Feststellung eines Zusammenhangs zwischen Luftverschmutzung und frühem Tod zu stärken.

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